Seit Ende 2024 liefern sich Blake Lively und Justin Baldoni eine öffentliche und juristische Auseinandersetzung. Beide Seiten erheben schwere Vorwürfe gegeneinander. Ein gerichtlicher Vergleichstermin sollte nun Bewegung in den festgefahrenen Konflikt bringen – doch eine Einigung blieb aus.
Mediation in New York scheitert
Die beiden „Nur noch ein einziges Mal“-Stars trafen sich zu einer mehrstündigen, vom Gericht angeordneten Mediation am Bundesgericht in Manhattan. Ziel war es, den Rechtsstreit außergerichtlich beizulegen. Nach übereinstimmenden US-Medienberichten endete das Treffen jedoch ohne Ergebnis.
Justin Baldonis Anwalt Bryan Freedman erklärte vor dem Gerichtsgebäude, dass bislang keine Einigung erzielt worden sei. Auf die Frage, ob er davon ausgehe, dass der Fall nun vor Gericht weitergeführt werde, antwortete er: „Ja, das glaube ich. Wir freuen uns darauf.“ Der Prozess soll aktuellen Berichten zufolge am 18. Mai beginnen.
So begann der Streit
Auslöser des Konflikts war eine Beschwerde, die Blake Lively Ende Dezember 2024 gegen ihren Co-Star und Regisseur einreichte. Kurz darauf folgte eine Klage wegen sexueller Belästigung.
Justin Baldoni wies die Anschuldigungen entschieden zurück und reagierte seinerseits mit einer Gegenklage. Darin beschuldigte er unter anderem Blake Lively sowie die „New York Times“ der Verleumdung und forderte 400 Millionen US-Dollar Schadensersatz. Diese Klage wurde im November jedoch abgewiesen.
Hohe Summen im Raum
Blake Lively macht wiederum geltend, durch den anhaltenden Streit massive finanzielle Einbußen erlitten zu haben. Sie spricht von Verlusten in Höhe von 161 Millionen US-Dollar. Als Grund nennt sie eine angebliche Rufschädigung durch eine gezielte Schmutzkampagne, für die sie Justin Baldoni verantwortlich macht.
Eine schnelle Lösung ist nach dem gescheiterten Vergleich offenbar nicht in Sicht. Stattdessen steuern die beiden Hollywoodstars nun wohl auf einen öffentlichen Prozess zu.

