Promi Big Brother 2026: Wer ist Redo?

om Imbisswagen zum Netzphänomen: Das ist die Story von Redo

Wenn am Montagabend die neue Staffel startet, sitzt ein Mann im Garten, den du entweder seit Monaten auf TikTok siehst oder noch nie gehört hast: Redo. Der Gastronom gehört zum Cast von Promi Big Brother 2026 und ist damit einer der spannendsten Namen der Staffel. Denn er ist kein klassischer Reality-Promi, sondern ein Unternehmer, der sich zum Internetphänomen entwickelt hat. Wer Redo ist, was hinter seinem Kult-Status steckt und warum seine Teilnahme im Netz für Diskussionen sorgt, liest du hier.

Redo bei Promi Big Brother 2026: Das steckt hinter dem Namen

Bürgerlich heißt der Kult-Gastronom René Dost. Geboren wurde er am 6. November 1968 im brandenburgischen Hennigsdorf, inzwischen ist er also 57. Den Spitznamen Redo trägt er seit Jahrzehnten, und er ist längst eine Marke: Hinter ihm stehen über 40 Gastro-Läden in Potsdam und Berlin, darunter GIG, 800° Prime Beef und Redo XXL, alle unter dem Dach der REDO Gastro Invest GmbH.

Sein Markenzeichen: riesige Portionen, viel Lautstärke, gute Laune. Der Spruch „Gastro ist geil“, sein auffälliges Auftreten und der luxuriöse Lebensstil sind zu seinen Erkennungszeichen geworden.

Vom Imbisswagen zum XXL-Imperium

Die Karriere von Redo ist tatsächlich eine klassische Aufsteigergeschichte. In der DDR machte er erst eine Ausbildung zum Restaurantfachmann, dann eine zum Koch, und 1991 startete er mit einem eigenen Imbisswagen in die Selbstständigkeit. Aufgewachsen ist er in Ketzin an der Havel, heute lebt er in Potsdam am Jungfernsee.

Dann ging es Schritt für Schritt nach oben. 1997 eröffnete er in Ketzin das Wirtshaus Redo, 2003 kam ein zweiter Standort in Wildau dazu, und 2008 entwickelte er das Konzept Redo XXL mit großen Portionen und Erlebnis-Ambiente. Danach folgten Standorte unter anderem in Frankfurt (Oder), Cottbus, Berlin-Tempelhof, Potsdam und Berlin-Friedrichshain. Neben den XXL-Restaurants gehören mehrere Cafés und ein Hotel am Motzener See dazu, außerdem lässt er sich für Veranstaltungen buchen.

Ganz neu ist er im Fernsehen übrigens nicht: Er war mehrfach bei „Mein Lokal, Dein Lokal“ auf Kabel Eins zu sehen, unter anderem mit dem Café Heider und dem Steakhouse 800 Grad Prime Beef.

Warum der Kult-Gastronom auf TikTok explodiert ist

Der eigentliche Hype kam über Social Media. Seit 2024 nimmt er seine Fans auf TikTok mit durch seine Betriebe, inszeniert sich als Chef, der selbst anpackt, und knackt mit seiner schrillen Art regelmäßig die Millionenmarke bei den Aufrufen. Über eine Million Follower auf Instagram und TikTok würden seine Gastro-Unternehmen laut eigener Aussage „absolut“ fördern.

Und das Ganze zahlt sich offenbar aus. In einem Podcast-Gespräch mit Tim Gabel erzählte er, sein Umsatz sei seit dem TikTok-Hype um 30 Prozent gestiegen. Ihm mache das Drehen der kurzen Clips Spaß, und er versuche dabei vor allem Positivität auszustrahlen.

Das „Bubensahne“-Phänomen rund um Redo

Ohne ein ziemlich absurdes Netz-Insider wäre Redo wohl nie so groß geworden. „Bubensahne“ ist ein Meme und Running Gag rund um den Gastronomen, das sich über die deutsche Reddit-, Twitch- und YouTube-Szene verbreitet hat. Ursprünglich war der sexuell aufgeladene Begriff reiner Spott aus der Kommentarspalte.

Redos Reaktion darauf war clever statt beleidigt. Er hat den Ausdruck angenommen, zum Teil seiner Identität gemacht und zu einer Marke weiterentwickelt. Seit Sommer 2026 verkauft er sogar einen Likör, der schlicht „Bubensahne“ heißt. Aus Häme wurde also Merchandise, und genau diese Mischung aus Selbstironie und Vermarktung macht seinen Reiz für das junge Publikum aus.

Nicht nur Hype: Die Schattenseiten

So viel Reichweite bringt auch Ärger mit sich. Wie t-online berichtet, hat sich rund um den Potsdamer eine eigene Online-Welt aus Memes, Pranks und Fake-Bestellungen entwickelt, und in einigen YouTube-Videos fällt inzwischen sogar der Vergleich mit dem „Drachenlord“. Redo selbst hat wiederholt von Fake-Bestellungen in seinen Läden erzählt. Er polarisiert, und das weiß er auch selbst.

Promi Big Brother 2026: Was Redo im Garten vorhat

Im Container gibt der Chef zum ersten Mal seit Jahrzehnten die Kontrolle ab. Seit über 35 Jahren bestimmt er selbst, was wann und wie läuft, jetzt übernimmt der große Bruder. Er kündigt an, laut, direkt und emotional zu sein und fragt sich: „Was bleibt eigentlich übrig von René Redo, wenn man mir alles wegnimmt?“

Genau das macht ihn zu einem der Wildcards der Staffel. Ein Mann, der sein ganzes Leben Ansagen macht, trifft auf ein Format, in dem er nichts zu melden hat.

Start, Sendezeit und Mitbewohner der 14. Staffel

Los geht es am Montag, 5. Oktober 2026, um 20:15 Uhr live in SAT.1 und auf Joyn, mit 14 Stars unter freiem Himmel und Dauerüberwachung ohne Kontakt zur Außenwelt. Das Motto lautet „Garten“, moderiert wird von Marlene Lufen und Jochen Schropp, und anders als früher läuft die komplette Staffel zur Primetime.

Kim Virginia und Nikola Grey werden erst in der Auftaktshow vorgestellt und sind als Überraschung für die anderen Bewohner geplant.

Ob Redo im Garten genauso laut bleibt wie in seinen Clips oder ob die Kameras eine ganz andere Seite zeigen, siehst du ab Montag täglich.

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