Darum hat DSDS-Juror Bushido die Castingshow früher gehasst!

Der Rapper wechselt vom Hater zum Jurymitglied – was steckt dahinter?

Bushido bei DSDS – das klang noch vor wenigen Jahren völlig absurd. Der Berliner Rapper hat die Castingshow öffentlich zerrissen, RTL beleidigt und der gesamten Jury Übles gewünscht. Jetzt sitzt er selbst neben Dieter Bohlen am Jurorenpult. Was genau damals passiert ist und warum er heute kein Problem mehr damit hat, hat Bushido kurz vor dem Staffelstart erklärt.

Bushidos Diss gegen DSDS ging richtig weit

Auf seinem 2014 erschienenen Album „Sonny Black“ hat Bushido ordentlich gegen die Castingshow ausgeteilt – in einem Diss-Track wünschte er den DSDS-Machern sogar einen „positiven AIDS-Test“. Konkret ging es um den Track „Mitten in der Nacht“, in dem er im Zuge seines Beefs mit Kay One auch die RTL-Show ins Visier nahm.

Das war nicht einfach irgendein Nebensatz. In dem Song verkündete der Rapper Zeilen wie „Ich fcke RTL, diesen Hrensohnsender“. Die Attacke richtete sich gegen praktisch jeden, der mit DSDS zu tun hatte. Das Album wurde später von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert – unter anderem wegen verrohender Inhalte.

Klingt nach einem Typen, der niemals freiwillig bei einer RTL-Castingshow landen würde, oder? Tja, die Zeiten ändern sich.

Der wahre Grund: Bushidos Beef mit Kay One

Wer verstehen will, warum Bushido DSDS so aggressiv angegangen ist, muss einen Blick auf die Hintergründe werfen. Kay One saß damals während der 11. Staffel im Jahr 2014 am Jurypult. Zu dem Zeitpunkt trugen Bushido und sein ehemaliges Signing einen erbitterten Beef aus – ein Jahr zuvor hatte der EGJ-Chef den Disstrack „Leben und Tod des Kenneth Glöckler“ veröffentlicht.

In einem aktuellen Video spricht Bushido erstaunlich offen darüber: Er bestätigt, dass sein Beef mit Kay One direkt zu der Textpassage geführt hat und sich der generelle Diss gegen DSDS daraus ergeben hat. Dass sein ehemaliger Schützling plötzlich in der Jury einer der größten TV-Shows Deutschlands saß, hat ihn damals offenbar so aufgebracht, dass gleich das gesamte Format den Zorn abbekam.

Bushido selbst fasst es so zusammen: „Dieser persönliche Beef hat dazu geführt, dass dann die ganze DSDS-Jury irgendwie so in Mitleidenschaft gezogen wurde.“

Vom Hater zum DSDS-Juror: Was hat sich geändert?

Elf Jahre sind seit dem „Sonny Black“-Album vergangen. In dieser Zeit hat sich im Leben des Rappers einiges getan. Der einstige Skandalrapper hat sich stark gewandelt, lebt heute mit seiner Familie in Dubai und präsentiert sich als geläuterter Familienvater mit acht Kindern.

Auf Instagram erklärte Bushido, dass man gerade im Rap schnell dabei sei, Dinge zu sagen, die man später anders sieht. Er betonte, dass seine früheren Songs für ihn ein Ventil waren – und dass er sie heute gut einordnen könne. Sein Fazit klingt fast schon philosophisch: „Zeiten ändern sich und vor allem Zeiten ändern dich.“

Auf die Frage, ob es für ihn ein Problem sei, bei der Sendung mitzumachen, die er einst so scharf attackiert hat, antwortet der 47-Jährige gelassen. Mehr als elf Jahre später sehe die Welt anders aus – deswegen sei es heute „gar kein Problem“, dass er in der Jury sitzt.

So sieht die neue DSDS-Jury 2026 aus

Am 4. April 2026 startet die 22. Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“. Neben Pop-Titan Dieter Bohlen und Schlagersängerin Isi Glück ist auch Bushido Teil der diesjährigen Jury. Damit ersetzt er den langjährigen Juror Pietro Lombardi, der nach internen Diskussionen beim Sender seinen Platz räumen musste.

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DSDS Sendetermine 2026 – wann läuft welche Folge? Diese drei Gesichter erwarten dich ab Karsamstag auf RTL – mit neuem Konzept und Spin-off.

Falls du dich fragst, ob es zwischen Pietro und Bushido Beef gibt: Pietro Lombardi hat klargestellt, dass die Leute immer dachten, er hätte Beef mit Bushido – dabei habe er mit dem gar kein Problem.

Die neue Staffel bringt einige Änderungen mit sich:

  • Nur noch zehn Folgen – so wenig wie nie zuvor in der DSDS-Geschichte
  • Drei der zehn Folgen werden als Live-Shows stattfinden – eine Aufstockung gegenüber der letzten Staffel
  • Der Recall findet erstmals im Europa-Park in Rust statt
  • Statt der bekannten Recall-Zettel gibt es erstmals „Recall-Tickets“
  • Die „Goldenen CDs“ gehören der Vergangenheit an

Bushido als DSDS-Juror: Streng, aber fair?

Was können die Kandidaten von Bushido als Juror erwarten? Der Neu-Juror vergleicht seine Bewertungs-Art mit seiner Rolle als Vater: Er sei zwar „relativ entspannt“, wisse aber genau, was er will und was nicht. Wenn Auftritte „ausarten“, zeige er den Kandidaten schnell den Weg zur Tür.

Um ihn zu überzeugen, müssen die Talente einen gewissen Superstar-Faktor mitbringen – den habe man entweder, oder eben nicht. Also keine halben Sachen.

Gleichzeitig wirbt Bushido aktiv dafür, dass auch Rapper bei der Castingshow mitmachen. In einem Instagram-Video lädt er „alle Rapper“ ein, bei der nächsten Staffel anzutreten.

Bushidos Karriereende und der DSDS-Job

Übrigens: Bushido bei DSDS ist nicht das einzige Thema, das den Rapper gerade beschäftigt. Nach 28 Jahren im Musikgeschäft hat er sein endgültiges Karriereende angekündigt. Seine „Alles wird gut“-Abschiedstour startete am 12. Januar 2026 in Hamburg und endete am 23. Januar 2026 in Zürich.

Seine aktive Musikkarriere will er im März 2026 endgültig beenden. Die Castingshow ist also quasi eines seiner letzten großen Projekte.

Vom härtesten DSDS-Kritiker zum Jurymitglied – Bushidos Wandel zeigt, dass sich in elf Jahren verdammt viel ändern kann. Ob der Rapper neben Dieter Bohlen und Isi Glück für gute TV-Unterhaltung sorgen wird, sehen wir ab dem 4. April auf RTL.

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