Mittwoch, 15. April 2026

Die Pfefferkörner: Die neuen Folgen sind da – Nina Chuba singt!

Die Pfefferkörner bekommen Nina Chuba als Stimme – was dahintersteckt.

Nina Chuba und die Pfefferkörner – das klingt nach Kindheitserinnerungen, oder? Genau das ist es auch, denn die 27-jährige Sängerin hat ab sofort eine ganz neue Rolle in der kultigen ARD-Kinderserie. Für die kommende 22. Staffel singt sie die neue Version des Titelsongs. Und das Ganze hat eine ziemlich coole Vorgeschichte. Denn Nina stand nicht immer nur am Mikro – sie war selbst mal Teil der Detektiv-Crew.

Von der Kinderserie zum Chartbreaker – und zurück

Von 2008 bis 2009 gehörte Nina Chuba als Marie zur dritten Generation der Nachwuchsdetektive in der Kinderserie. Damals hieß sie noch Nina Flynn und war gerade mal sieben Jahre alt, als die Dreharbeiten für sie losgingen. Richtig bekannt wurde sie dann 2022 mit ihrem Mega-Hit „Wildberry Lillet“, der sowohl in Deutschland als auch in Österreich auf Platz eins der Charts landete.

Zwischen Pfefferkörner-Set und Charterfolg liegen also gut 14 Jahre. In dieser Zeit hat Nina Chuba sich komplett neu erfunden – vom Kinderstar zur gefeierten Rapperin und Sängerin. Dass sie jetzt musikalisch zur Serie zurückkehrt, fühlt sich an wie ein perfekter Kreis.

„Ein echter Full-Circle-Moment“

Genau so beschreibt Nina Chuba die Situation selbst. Im Interview mit dem NDR sagte sie, es sei „ein echter Full-Circle-Moment“ für sie, nun im Vorspann der Serie zu hören zu sein. Das kann man gut nachvollziehen: Als Kind vor der Kamera, als Erwachsene auf dem Soundtrack.

Zusammen mit Produzent Flo August hat sie die ikonische Melodie neu interpretiert und ihr laut eigener Aussage einen zeitgemäßen Touch gegeben, ohne den unverkennbaren Kern des Songs zu verlieren. Die Pfefferkörner-Titelmelodie gibt es seit 1999, und bislang existierten vier verschiedene Versionen, die alle relativ nah am Original geblieben sind. Nina Chubas Neuinterpretation ist also die fünfte – und vermutlich die modernste.

Was steckt hinter der 22. Staffel der Pfefferkörner?

Neben dem neuen Sound bringt die neue Staffel auch jede Menge frische Fälle mit. Ab März 2026 ermitteln die Pfefferkörner wieder, und Staffel 22 umfasst zehn brandneue Folgen mit Themen wie Cybermobbing und Industrie-Sabotage.

Hier die wichtigsten Eckdaten auf einen Blick:

  • Streaming-Start: Ab dem 20. März 2026 stehen alle zehn Folgen in der ARD-Mediathek und im KiKA Player bereit.
  • TV-Ausstrahlung: Jeden Samstag gibt es zwei neue Folgen um 8:55 Uhr und 9:20 Uhr im Ersten, Start am 21. März.
  • Hörspiele: Seit dem 13. März sind zehn Hörspiel-Folgen mit Original-Dialogen bei ARD Sounds verfügbar.
  • Cast: Josefine Maxima als Taara, Tibet Held als Jules, dazu Ida Carlo, Mathieu Noël und Noah Lusander bilden das feste Ensemble.

Die fünf Nachwuchsdetektive – Kofi, Piet, Malin und die Geschwister Taara und Jules – setzen sich mit detektivischem Spürsinn für Gerechtigkeit ein. Neben spannenden Kriminalfällen stehen Freundschaft und Zusammenhalt im Fokus. Kofi wird entführt, Malins Vertrauen auf die Probe gestellt und Piet mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Die Kids nehmen es dabei mit Drogendealern, Schmugglern und gefährlichen Internet-Mobbern auf.

Nina Chubas Weg: Warum die Pfefferkörner so wichtig für sie sind

Nina Chuba hat in verschiedenen Interviews betont, wie prägend ihre Zeit bei den Pfefferkörner war. Die Serie sei der erste Schritt ihrer Karriere gewesen, und dafür sei sie „sehr dankbar“. Wer ihren Werdegang kennt, versteht das sofort. Schon mit sieben Jahren begann ihre Schauspielkarriere in der Kinderserie. Nach ihrem Umzug nach Berlin 2018 startete sie dann als Musikerin durch und veröffentlichte zunächst englischsprachige EPs.

Der große Wendepunkt kam 2022: „Wildberry Lillet“ ging auf TikTok viral und katapultierte Nina Chuba in eine komplett neue Liga. Im September 2025 erschien dann ihr zweites Album „Ich lieb mich, ich lieb mich nicht“ mit 19 Songs, das an ihr gefeiertes Debüt „Glas“ anknüpft. Für 2026 stehen die bislang größten Open-Air-Shows ihrer Karriere an.

Dass sie parallel dazu den Pfefferkörner-Titelsong übernimmt, zeigt: Nina vergisst nicht, wo alles angefangen hat.

Über 270 gelöste Fälle und 14 Generationen

Die Pfefferkörner sind eine echte Institution im deutschen Kinderfernsehen. Seit 1999 gehört die Serie zum festen Bestandteil des ARD-Familienprogramms. In ihrem Hauptquartier in der Hamburger Speicherstadt haben mittlerweile 14 Generationen junger Detektive über 270 Fälle aufgeklärt. Das ist eine beeindruckende Bilanz – und ein Beweis dafür, dass gute Kinderkrimis nie aus der Mode kommen.

Nina Chuba gefällt besonders, dass die Pfefferkörner durch ihre lange Geschichte generationsübergreifend wirken. Heißt: Wer als Kind zugeschaut hat, kann die Serie jetzt mit den eigenen Kindern gucken. Und mit dem neuen Titelsong von Nina Chuba dürfte der Soundtrack auch für die nächste Generation anschlussfähig sein.

Was Nina Chubas Pfefferkörner-Comeback so besonders macht

Es gibt nicht viele Momente, in denen ein ehemaliger Kinderstar auf so natürliche Weise zu seinen Anfängen zurückkehrt. Nina Chuba macht das nicht aus Nostalgie, sondern weil es einfach passt. Sie ist aktuell eine der gefragtesten Künstlerinnen des Landes, füllt Arenen und hat mit ihren Songs Millionen Streams gesammelt. Gleichzeitig hat sie nie einen Hehl daraus gemacht, dass die Pfefferkörner für sie der Startpunkt von allem waren.

Am Ende der 22. Staffel verabschieden sich die aktuellen fünf Detektive übrigens aus Hamburg – allerdings nicht, ohne vorher für Nachfolger im Hauptquartier zu sorgen. Es geht also weiter mit der Serie. Und dank Nina Chubas neuem Titelsong klingt das auch richtig gut.

Wer die neuen Folgen nicht verpassen will: Ab dem 20. März 2026 gibt es alle Episoden in der ARD Mediathek zum Streamen. Die TV-Premiere folgt einen Tag später im Ersten. Reinhören lohnt sich – nicht nur wegen Nina Chuba, sondern auch, weil die Pfefferkörner einfach immer noch richtig gute Unterhaltung liefern.

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