So viel verdient Max Schradin bei Twitch!

Was verdient Max Schradin monatlich auf Twitch? Die Zahlen überraschen.

Max Schradin gehört zu den Streamern, über deren Verdienst auf Twitch am meisten spekuliert wird. Der ehemalige 9Live-Moderator hat sich auf der Plattform eine riesige Fangemeinde aufgebaut und spricht überraschend offen über sein Einkommen. Aber wie viel nimmt er wirklich jeden Monat ein? Die Antwort dürfte so manchen zum Staunen bringen.

Vom Call-in-Fernsehen zum Twitch-Star

Max Schradin wurde 1978 in Frankfurt am Main geboren und machte sich ursprünglich als TV-Moderator beim Sender 9Live einen Namen. Ab 2003 stand er dort vor der Kamera, bis der Sender 2011 seinen Betrieb einstellte. Die legendären Ausraster und Sprüche aus seinen Sendungen wurden im Internet zum Kult. Clips aus seiner 9Live-Zeit verbreiteten sich im deutschsprachigen Netz wie ein Lauffeuer, und genau aus diesem Hype heraus startete Schradin im Mai 2021 seinen Twitch-Kanal.

Auf Twitch kommentiert er alte TV-Sendungen und veranstaltet interaktive Quizshows im Stil von 9Live 2.0, bei denen Zuschauer kostenlos per Discord oder Telefon mitmachen können. Was anfangs ein Nebenprojekt war, wurde schnell zum Vollzeitjob. Mittlerweile zählt sein Kanal über 500.000 Follower, und seit 2024 ist Schradin als hauptberuflicher Streamer aktiv.

Max Schradins Twitch-Einnahmen: Die konkreten Zahlen

Jetzt wird es richtig spannend. In einem Livestream hat Schradin seine Karten auf den Tisch gelegt und verraten, was jeden Monat auf seinem Konto landet. In guten Monaten fließen bis zu 60.000 Euro rein, wobei der Streamer selbst sagt, dass solche Spitzenwerte eher die Ausnahme sind. Im Durchschnitt liegen seine monatlichen Twitch-Einnahmen nach eigener Aussage bei 25.000 bis 45.000 Euro. Das hat er so im Stream erklärt.

Um das mal einzuordnen: Das durchschnittliche Jahresbruttogehalt aller Vollzeitbeschäftigten in Deutschland lag 2024 bei rund 62.235 Euro. Schradin verdient diesen Betrag also in einem einzigen starken Monat. Das ist schon eine ziemlich heftige Hausnummer.

Woher kommt das Geld genau?

Twitch-Einnahmen setzen sich aus verschiedenen Quellen zusammen. Bei Schradin spielen vor allem Subscriptions, Werbung und Donations eine große Rolle. MontanaBlack schätzte in einem gemeinsamen Stream, dass Schradin bei durchschnittlich 12.000 Zuschauern pro Stream durch Subs und Ads rund 4.000 Euro pro Einzelstream einnehmen könnte. Bei mehreren Streams pro Woche summiert sich das gewaltig.

Laut Streamscharts kommt der Kanal SCHRADIN in den letzten 30 Tagen auf rund 205 Stunden Streamzeit bei einem Durchschnitt von etwa 7.000 Zuschauern. Das zeigt: Schradin zieht konstant ein großes Publikum an, und genau das macht ihn für Werbekunden und die Plattform selbst so wertvoll.

Auch sein höchster Kontostand ist bekannt

Schradin redet nicht nur über laufende Einnahmen. In seinem Stream hat er auch verraten, dass er mal insgesamt 450.000 Euro auf dem Konto hatte, wovon allerdings mehr als die Hälfte dem Finanzamt gehörte. Da bleibt nach Steuern also deutlich weniger übrig, als die Bruttozahlen vermuten lassen. Gerade für Selbstständige auf Twitch ist das ein wichtiger Punkt, den viele gerne übersehen.

Schradin kennt auch die Schattenseiten

Was den Streamer so sympathisch macht: Er redet nicht nur über die fetten Monate. Schradin hat in der Vergangenheit auch richtig harte Zeiten durchlebt. Ihm wurden Konten gepfändet, seine EC-Karte war gesperrt, und am Monatsende gab es teilweise nur noch Nudeln mit Ketchup oder Butter. Das sind Erfahrungen, die einen prägen.

Rückblickend sagt er, dass ihn viel Geld nicht glücklicher gemacht hat. Er wäre auch mit 2.500 Euro netto zufrieden. Eine ziemlich bodenständige Einstellung für jemanden, der fünfstellige Monatssummen einnimmt. Aber genau das macht seine Aussagen so glaubwürdig.

Was macht Schradins Twitch-Erfolg aus?

Der 47-Jährige ist kein klassischer Gaming-Streamer. Statt auf Gaming-Skills setzt er voll auf Interaktion und seine jahrelange Moderationserfahrung. Er kann Menschen abholen und problemlos acht Stunden lang live senden, was er als seinen größten Vorteil bezeichnet.

Und genau das unterscheidet ihn von vielen anderen Creatorn auf der Plattform. Den Druck auf Twitch beschreibt er dabei als enorm: Man müsse jeden Tag abliefern, die Community merke sofort, wenn man nicht authentisch ist, und bleibe nur bei konstanter Qualität.

Große Projekte und steigende Reichweite

Schradins Aufstieg auf Twitch kam nicht über Nacht. Obwohl er seit 2021 regelmäßig streamt, sind seine Zuschauerzahlen erst in jüngerer Zeit richtig explodiert. Ein wichtiger Katalysator war die Roller-Tour im Sommer 2024: Zusammen mit Trymacs und Zarbex fuhr er auf E-Scootern von Mailand nach München, wobei er sich bei einem Stunt die Schulter verletzte. Die Aktion brachte ihm massiv neue Aufmerksamkeit.

Auch die Teilnahme an Craft Attack 12 im Oktober 2024 und die gemeinsame Show mit Knossi halfen dabei, seine Reichweite weiter auszubauen. Aktuell steht der Kanal bei über 540.000 Followern auf Twitch, Tendenz steigend.

Lohnt sich Twitch-Streaming finanziell?

Schradins Beispiel zeigt, dass erfolgreiche Streamer in Deutschland wirklich gut verdienen können. 25.000 bis 45.000 Euro monatlich sind aber definitiv nicht die Norm. Schradin gehört zur absoluten Spitze der deutschen Streaming-Szene und bringt jahrzehntelange TV-Erfahrung mit, die ihm einen echten Vorteil verschafft.

Für angehende Streamer heißt das: Die Zahlen klingen verlockend, aber dahinter steckt echte Arbeit. Über 200 Stunden Streamzeit pro Monat sind kein Zuckerschlecken, und der Weg dorthin dauert Jahre. Schradin selbst hat das Ganze erst ab 2024 zum Vollzeitberuf gemacht, obwohl er bereits seit 2021 auf der Plattform aktiv ist.

Eines steht fest: Max Schradin hat sich auf Twitch ein beeindruckendes zweites Standbein aufgebaut und beweist, dass auch Quereinsteiger jenseits der 40 in der Streaming-Welt richtig durchstarten können.

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