Dienstag, 14. April 2026

Lily Collins wird Audrey Hepburn!

Die „Emily in Paris"-Schauspielerin spielt die Hollywood-Ikone im neuen Biopic

Das war ein echter Paukenschlag: Lily Collins schlüpft in die Rolle von Audrey Hepburn. Der „Emily in Paris“-Star bestätigte am Montag per Instagram-Post, dass sie die Hollywood-Ikone in einem neuen Film über die Entstehung des Klassikers „Breakfast at Tiffany’s“ von 1961 verkörpern wird. Ein Projekt, das fast ein Jahrzehnt in der Mache war. Und ein Casting, das im Netz bereits für ordentlich Gesprächsstoff sorgt.

Worum geht es in dem Film über Audrey Hepburn?

Klar ist: Das hier wird kein Remake des Originals. Der Film basiert auf Sam Wassons Bestseller „Fifth Avenue, 5 A.M.: Audrey Hepburn, Breakfast at Tiffany’s and the Dawn of the Modern Woman“ und erzählt die Geschichte hinter den Kulissen des Kultfilms.

Und die hat es in sich. Der Film beleuchtet unter anderem die chaotische Vorproduktion – Truman Capote wollte ursprünglich Marilyn Monroe als Holly Golightly und fühlte sich vom Studio Paramount hintergangen, als stattdessen Hepburn besetzt wurde. Dazu kommen dramatische Momente am Set – ein Crewmitglied wurde bei den Dreharbeiten zur ikonischen Eröffnungssequenz vor dem Tiffany’s-Flagship-Store an der Fifth Avenue offenbar beinahe durch einen Stromschlag getötet.

Lily Collins als Produzentin und Hauptdarstellerin

Lily Collins steht bei diesem Projekt nicht nur vor der Kamera. Sie produziert den Film über ihre eigene Produktionsfirma Case Study Films, die sie 2022 gemeinsam mit ihrem Ehemann Charlie McDowell und dem Independent-Produzenten Alex Orlovsky gegründet hat.

Auf der Produzentenseite stehen außerdem große Namen. Imagine Entertainment unterstützt den Film, mit Brian Grazer, Jeb Brody und Justin Wilkes als Produzenten. Das Drehbuch schreibt Alena Smith, die vor allem als Schöpferin der Apple-TV-Serie „Dickinson“ bekannt ist. Ein Regisseur steht bislang noch nicht fest.

Zehn Jahre Leidenschaft für Audrey

Dass Lily Collins schon lange von dieser Rolle geträumt hat, macht sie ziemlich deutlich. Auf Instagram schrieb sie laut Variety: „It’s with almost 10 years of development and a lifetime of admiration and adoration for Audrey that I’m finally able share this.“

Das kommt nicht von ungefähr. Bereits 2021 bezeichnete Collins Audrey Hepburn während des Women’s History Month als ihre „Muse“. Zuletzt huldigte sie der Hollywood-Legende in den Staffeln 4 und 5 von „Emily in Paris“, indem sie einige von Hepburns berühmtesten Film-Looks nachstellte – darunter Outfits inspiriert von „Roman Holiday“ und „Charade“.

Wer spielt Truman Capote, Blake Edwards & Co.?

Der Film verspricht ein richtig spannendes Figurenensemble. Neben Hepburn selbst werden auch Truman Capote, die legendäre Kostümdesignerin Edith Head und Regisseur Blake Edwards als Figuren im Film auftauchen – die Besetzung dieser Rollen wurde aber noch nicht bekanntgegeben.

Auch ein Produktionsstart oder ein geplanter Kinotermin ist bisher nicht bekannt. Es dürfte also noch etwas dauern, bis wir Lily Collins im kleinen Schwarzen und mit Perlenkette auf der Leinwand sehen.

So reagiert das Netz auf die Besetzung

Überraschend: Die Reaktionen fallen ziemlich gemischt aus. „Pretty Little Liars“-Star Lucy Hale kommentierte, Collins sei „absolutely born for this“. Auch Isla Fisher zeigte sich begeistert. Collins‘ „Emily in Paris“-Kollegin Ashley Park feierte die Nachricht ebenfalls auf Instagram.

Gleichzeitig gibt es aber auch kritische Stimmen. Laut Deadline sorgt vor allem die Tatsache für Diskussionen, dass Collins als Produzentin auch Einfluss auf ihre eigene Besetzung haben könnte. Die Reaktionen in den sozialen Medien reichen von Skepsis über „Biopic-Müdigkeit“ bis hin zu der Frage, warum gerade jetzt diese Version von Hepburns Geschichte erzählt wird.

Spannend ist auch der Kontext: 2022 war Rooney Mara für Luca Guadagninos Audrey-Hepburn-Biopic gecastet worden, das seitdem auf Eis liegt. Collins‘ Fans waren damals enttäuscht – jetzt hat sich das Blatt komplett gewendet.

Was macht das Projekt so besonders?

Anders als eine klassische Biografie geht es hier nicht um Audrey Hepburns gesamtes Leben. Der Fokus liegt ganz gezielt auf der Entstehung eines einzigen Films, der die Popkultur für immer verändert hat. Sam Wassons Buchvorlage taucht tief in das Amerika der späten 50er-Jahre ein – eine Zeit, in der Holly Golightly die Nation schockierte und Mode, Film und gesellschaftliche Normen nachhaltig beeinflusste.

Das Ganze fühlt sich weniger nach dem x-ten Hollywood-Biopic an und mehr nach einer echten Behind-the-Scenes-Story mit Drama, Konflikten und echten Persönlichkeiten. Genau die Art Film, auf die man sich freuen kann.

Lily Collins – von „Emily in Paris“ zur Hollywood-Legende

Aktuell ist Collins in der Netflix-Hit-Serie „Emily in Paris“ zu sehen, die im Dezember mit der fünften Staffel zurückkehrte und bereits für eine sechste Staffel verlängert wurde. Die Golden-Globe- und Emmy-nominierte Schauspielerin produzierte außerdem den Netflix-Thriller „Windfall“ (2022) und war zuletzt als Executive Producerin an weiteren Projekten beteiligt.

Mit der Rolle als Audrey Hepburn könnte Lily Collins jetzt den nächsten großen Karriereschritt machen. Zehn Jahre Vorbereitung, eine persönliche Verbindung zur Ikone und die kreative Kontrolle als Produzentin – bessere Voraussetzungen gibt es kaum. Wir sind gespannt.

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