Es ist die Nachricht der Woche in der deutschen Musikwelt: Sarah Engels fährt für Deutschland zum Eurovision Song Contest 2026 nach Wien. Und wer meldet sich dazu? Ausgerechnet ihr Ex-Mann Pietro Lombardi. Der 33-Jährige hat in einem RTL-Interview auf die ESC-Teilnahme seiner Ex-Frau reagiert – und sein Statement sorgt für ordentlich Gesprächsstoff. Statt Sticheleien gibt es nämlich ein echtes Kompliment.
Pietro Lombardis Reaktion auf den ESC-Vorentscheid
Im Interview mit RTL reagierte der Musiker zunächst verhalten auf die Frage, was er sich für Sarahs ESC-Reise wünsche, fand dann aber lobende Worte für seine Ex-Frau. Er sagte: „Sie hat eine gute Stimme, das kann man nicht kleinreden.“ Außerdem betonte er, er wünsche Engels für ihren Auftritt „nichts Schlechtes“.
Okay, klingt erstmal nicht nach dem emotionalsten Statement ever. Aber wenn du bedenkst, dass es hier um Ex-Partner geht, die seit Jahren getrennte Wege gehen, ist das schon bemerkenswert fair.
„Das ist super, dass sie da mitmachen kann“, erklärte Pietro weiter. Sie solle „einfach ihr Ding machen“, alles andere liege in der Hand der Zuschauerinnen und Zuschauer.
Sarah Engels gewinnt den ESC-Vorentscheid mit „Fire“
Aber kurz zurück zum Anfang: Was ist eigentlich passiert? Sarah Engels (33) hat sich beim ESC-Vorentscheid mit ihrem Song „Fire“ gegen die deutsche Konkurrenz durchgesetzt und wird Deutschland im Mai beim Eurovision Song Contest in Wien vertreten.
Am Samstagabend, dem 28. Februar, lief das große „Deutsche Finale“ in der ARD. Neun Acts traten live an. Eine internationale 20-köpfige Jury wählte drei Favoriten fürs Superfinale aus: Molly Sue, Wavvyboi und Sarah Engels. Anschließend entschied das Publikum per Telefonvoting – und am Ende sicherte sich Sarah Engels den Sieg mit rund 38 Prozent der Stimmen.
Hier die Ergebnisse des Superfinales im Überblick:
| Platz | Act | Song | Stimmenanteil |
|---|---|---|---|
| 1 | Sarah Engels | „Fire“ | 38,3 % |
| 2 | Wavvyboi | „black glitter“ | 34,2 % |
| 3 | Molly Sue | „Optimist (Ha Ha Ha)“ | 27,6 % |
Der ESC findet vom 12. bis 16. Mai in der Stadthalle in Wien statt. Deutschland ist als Big-Five-Land direkt für das Finale am Samstag, den 16. Mai, gesetzt.
Warum Pietros Worte die Fans überraschen
Hand aufs Herz: Viele hätten erwartet, dass Pietro sich gar nicht äußert. Oder maximal ein trockenes „Kein Kommentar“ raushaut. Viele hatten erwartet, dass er sich gar nicht äußert oder zumindest ausweichend bleibt. Doch er hat sich klar positioniert – und dabei einen Ton angeschlagen, den nicht jeder vermutet hätte. Denn statt Stichelei oder Distanz klingt plötzlich etwas anderes durch: Respekt.
Und das ist auch der Grund, warum sein Statement gerade überall diskutiert wird. Pietro und Sarah haben eine lange gemeinsame Geschichte:
- Die beiden lernten sich 2011 bei „Deutschland sucht den Superstar“ kennen – in genau der Staffel, die ihn später zum Sieger machte.
- Zwei Jahre später folgte die Hochzeit, 2015 kam ihr gemeinsamer Sohn Alessio zur Welt.
- Doch das Familienbild hielt nicht dauerhaft: 2016 trennte sich das Paar. Seitdem waren beide privat wie beruflich ihren eigenen Weg gegangen – und dennoch bleibt die Verbindung über ihr Kind bestehen.
Dass Pietro trotz allem so respektvoll über Sarah spricht, zeigt: Die beiden haben offensichtlich einen Weg gefunden, vernünftig miteinander umzugehen. Zumindest vor laufenden Kameras.
Sarah Engels nach dem Sieg: „Das Gefühl ist so crazy!“
Während Pietro sich gelassen gibt, war Sarah selbst komplett überwältigt. Gegenüber „Bild“ sagte sie direkt nach ihrem Triumph: „Das Gefühl ist so crazy! Ich kann es noch gar nicht glauben, dass ich Deutschland beim ESC vertreten darf. Das ist alles noch so unreal.“
Den Song „Fire“ hat Sarah übrigens mitgeschrieben. Er wurde von Dario Schürmann, Luisa Heinemann, Raphael Lott, Sarah Engels und Valentin Boes verfasst. Der englischsprachige Dancepop-Track handelt inhaltlich von der Befreiung aus einer toxischen Beziehung, davon, nach Rückschlägen wieder aufzustehen und das eigene innere Feuer zurückzugewinnen.
Ganz ohne Kontroverse geht es aber natürlich nicht. Auf der deutschen Instagram-Seite des ESC ist Unmut zu erkennen. Ein Nutzer schrieb etwa: „Bei 1,8 Millionen Followern mit klarer Fanbasis gegenüber teilweise noch unbekannten Newcomern war das Ergebnis im Grunde von Anfang an absehbar.“ Andere Fans feiern Sarah hingegen und sehen sie schon auf dem Siegertreppchen.
Pietro Lombardi will selbst nicht zum ESC – hat aber andere Pläne
Spannend ist auch, was Pietro über seine eigenen musikalischen Ambitionen verrät. Lombardi machte deutlich, dass er selbst keine Ambitionen hegt, beim Eurovision Song Contest mitzumachen. Stattdessen träumt er seit mehreren Jahren davon, bei „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ auf Vox aufzutreten. Eine Einladung habe er bislang jedoch nicht erhalten.
Dafür steht ein anderes Projekt an: Am 26. März tritt er gemeinsam mit Oliver Pocher erstmals live bei „Die Pochers! Frisch recycelt“ in Köln auf. Laut RTL{target=“_blank“} hat Pietro im Interview verraten, dass es dabei um Comedy, Musik und ehrliche Gespräche gehen soll.
Was bedeutet das alles für den ESC 2026 in Wien?
Sarah Engels steht jetzt vor der größten Herausforderung ihrer bisherigen Karriere. Die prominente Sängerin, die 2011 im Finale von „Deutschland sucht den Superstar“ stand und seitdem viel Show- und Bühnenerfahrung sammeln konnte, wird am 16. Mai für Deutschland in Wien antreten.
Ihre Vita kann sich sehen lassen. Im deutschen Fernsehen war sie in zahlreichen Formaten zu sehen, von „Let’s Dance“ über „Das große Promibacken“ und „The Masked Singer“ bis hin zu „Dancing on Ice“. Seit November 2025 spielt sie außerdem die Hauptrolle „Satine“ im Musical „Moulin Rouge“ in Köln.
Privat ist Sarah seit 2021 mit dem Ex-Fußballer Julian Engels verheiratet. Sie hat zwei Kinder: Sohn Alessio aus erster Ehe mit Pietro Lombardi und Tochter Solea mit Julian.
Ob „Fire“ am Ende auch international zündet, entscheidet sich am 16. Mai in Wien. Laut t-online.de hat Pietro Lombardi jedenfalls seinen Teil dazu beigetragen, dass die ESC-Debatte um Sarah Engels noch ein Stück persönlicher wird. Und vielleicht schaut er im Mai selbst ganz genau hin – auch wenn er das so direkt natürlich nie zugeben würde.
Eins steht fest: Die Story von Sarah und Pietro ist noch lange nicht auserzählt. Und der ESC 2026 könnte das nächste große Kapitel werden.

