Donnerstag, 16. April 2026

Stranger Things: Tales From ’85 – Alle Infos zur neuen Serie!

Das animierte Stranger-Things-Spinoff startet bald auf Netflix – alle Infos.

Netflix lässt Hawkins einfach nicht los. Nur wenige Monate nach dem emotionalen Serienfinale von Stranger Things am Silvesterabend 2025 steht schon das nächste Kapitel in den Startlöchern: Stranger Things: Tales From ’85. Das animierte Spinoff katapultiert uns zurück in den verschneiten Winter von 1985 – und bringt Eleven, Mike, Dustin und den Rest der Gang in brandneuer Zeichentrick-Optik auf den Bildschirm. Am 26. März hat Netflix den offiziellen Trailer gedroppt, und der macht ziemlich klar: Ruhige Zeiten in Hawkins gibt es nicht.

Wann läuft Stranger Things: Tales From ’85?

Netflix hat bestätigt, dass alle Folgen am 23. April 2026 auf der Plattform starten. Noch bevor es so weit ist, können Fans in den USA die ersten beiden Episoden auf der großen Leinwand erleben. Am 18. April werden sie in ausgewählten AMC-Kinos als Special Screening gezeigt – an insgesamt 34 Standorten. Zusätzlich gibt es Vorführungen im Paris Theater in New York und im Netflix House in Philadelphia.

10 Folgen, rund 5 Stunden Hawkins

Wer sich auf einen kurzen Snack eingestellt hat, darf sich freuen: Die erste Staffel umfasst satte 10 halbstündige Episoden, die jeweils etwa 27 bis 28 Minuten dauern – zusammen also rund fünf Stunden neue Stranger-Things-Action. Netflix stuft die Serie als TV-PG ein, was sie für ein breiteres Publikum zugänglich macht. Presseberichten zufolge ist der Ton familienfreundlicher und visuell heller als bei der Realserie – eine Art „Einstiegs-Level“ für neue Fans und jüngere Zuschauer.

Die Story: Zwischen Staffel 2 und 3

Die Handlung spielt zeitlich zwischen der zweiten und dritten Staffel der Originalserie. Eleven, Mike, Will, Lucas, Dustin und Max stellen sich neuen Monstern aus dem Upside Down und einem paranormalen Rätsel, das ihre Stadt bedroht. Nach den Ereignissen von Season 2 glauben die Kids, dass das Tor zum Upside Down endgültig versiegelt ist. Normalität kehrt ein – Schneeball-Schlachten, D&D-Abende, unbeschwerte Wintertage.

Aber weil es Hawkins ist, hält der Frieden natürlich nicht lange. Showrunner Eric Robles beschreibt die Bedrohung gegenüber Tudum so: Wenn Hawkins-Lab-Wissenschaft auf Upside-Down-Materie trifft, entstehen die Art von Kreaturen, die in dieser Welt auf die Helden warten. Laut dem Trailer auf Netflix steckt unter dem Eis etwas Bedrohliches, das langsam auftaut.

Schon beim Annecy Animation Festival im Juni 2025 wurden furchteinflößende neue Kreaturen angeteasert – darunter sogenannte Upside-Down-Kürbis-Zombies und Minotauren. Eines der Monster versteckt sich im Schnee wie ein Hai, inspiriert vom Filmklassiker „Der weiße Hai“ von 1975.

Neuer Look, neuer Cast – aber dieselben Charaktere

Die Duffer Brothers wollen mit der Serie das Feeling einer typischen 80er-Jahre-Samstagmorgen-Zeichentrickserie einfangen. Das merkt man dem Animationsstil von Flying Bark Productions deutlich an – knallige Farben, übertriebene Proportionen und ein nostalgischer Retro-Charme.

Wer sich allerdings auf die vertrauten Stimmen von Millie Bobby Brown, Finn Wolfhard und Co. gefreut hat: Keiner der Originaldarsteller kehrt für die Sprechrollen zurück. Stattdessen gibt es einen komplett neuen Voice-Cast:

  • Eleven – Brooklyn Davey Norstedt
  • Mike – Luca Diaz
  • Will – Benjamin Plessala
  • Dustin – Braxton Quinney
  • Lucas – Elisha „EJ“ Williams
  • Max – Jolie Hoang-Rappaport
  • Hopper – Brett Gipson
  • Steve – Jeremy Jordan

Nikki Baxter: Die neue im Team

Neben den bekannten Figuren tritt ein neuer Charakter auf: Nikki Baxter. Sie wird als „größer und kräftiger“ als die Kerngruppe beschrieben und schließt sich den Hawkins-Kids bei ihren Abenteuern an. Nikki ist eine Bastlerin mit pinklichen, an den Seiten kurz rasierten Haaren. Gesprochen wird sie von Odessa A’zion, die 2025 mit dem Film „Marty Supreme“ richtig durchgestartet ist.

Dazu gesellen sich weitere prominente Stimmen. Janeane Garofalo spricht Anna Baxter, Lou Diamond Phillips übernimmt Daniel Fischer, und Horror-Ikone Robert Englund – der in Staffel 4 als Victor Creel für Gänsehaut sorgte – leiht einer neuen Figur namens Cosmo seine Stimme. Auch Alysia Reiner als Karen Wheeler und Jack Griffo als Jeff gehören zum Cast.

Wer steckt hinter der Serie?

Die Duffer Brothers fungieren als Executive Producer, gemeinsam mit Shawn Levy und Dan Cohen von 21 Laps, Hilary Leavitt von Upside Down Pictures sowie Eric Robles von Flying Bark Productions. Robles, bekannt durch Serien wie „Glitch Techs“ und „The Grim Adventures of Billy and Mandy“, ist der kreative Kopf und Showrunner hinter Tales From ’85. Die Duffers haben also nicht selbst Regie geführt, aber sie waren offensichtlich eng in die Produktion eingebunden.

Stranger Things feiert 2026 zehnjähriges Jubiläum

Das Timing des Spinoffs ist kein Zufall. Die Premiere von Tales From ’85 fällt genau in ein großes Jubiläumsjahr – im Sommer 2026 feiert die gesamte Franchise ihren zehnten Geburtstag. Neben der Animationsserie gibt es weitere Projekte, die das Stranger-Things-Universum am Leben halten: Das Theaterstück „Stranger Things: The First Shadow“ lief ab 2023 im Londoner West End und zog im April 2025 an den Broadway. Außerdem arbeiten die Duffer Brothers laut Hollywood Reporter an einem weiteren Live-Action-Spinoff für Netflix.

Berichten zufolge hat Netflix der animierten Serie sogar eine Zwei-Staffel-Bestellung erteilt – das Projekt lief intern unter dem Arbeitstitel „Project Mirkwood“. Falls das stimmt, dürfte Stranger Things: Tales From ’85 also kein einmaliges Ding sein, sondern langfristig das Franchise erweitern.

Lohnt sich das?

Die große Frage ist natürlich: Braucht es wirklich noch mehr Stranger Things, nur wenige Monate nach dem Finale? Immerhin hat die Originalserie über alle Staffeln hinweg mehr als 1,2 Milliarden Views angesammelt. Die Nachfrage ist also gigantisch. Und die Idee, eine bisher unerzählte Zeitspanne zwischen zwei Staffeln zu füllen, klingt grundsätzlich clever – gerade im Animationsformat, wo Monster und Action ohne Budget-Grenzen umgesetzt werden können.

Ob die Serie den Vibe der Originalserie trifft oder eher wie ein nettes Beiwerk wirkt, zeigt sich ab dem 23. April auf Netflix. Bis dahin: Trailer anschauen, Eggos bereithalten – und abwarten, was unter dem Eis von Hawkins lauert.

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