Montag, 9. März 2026

Lets Dance 2026: Fans sauer wegen dieser krassen Änderung!

Let's Dance gratis streamen ist vorbei – was RTL jetzt verlangt und welche Alternativen bleiben

Schlechte Nachrichten für alle, die den Lets Dance Stream bisher kostenlos genießen konnten: Zum Start der neuen Staffel hat RTL eine Änderung eingeführt, die viele überrascht – verpasste Folgen lassen sich nicht mehr gratis online abrufen. Die Tanzshow läuft zwar weiterhin freitags im Free-TV, doch wer eine komplette Show im Nachhinein sehen möchte, braucht jetzt ein kostenpflichtiges Abo. Auf Social Media geht es deshalb gerade richtig ab. Fans sind stinksauer – und das völlig nachvollziehbar.

Was hat sich beim Lets Dance Stream geändert?

Bis zur letzten Staffel konnten Fans die Episoden von Lets Dance eine ganze Woche lang kostenlos bei RTL+ streamen. Das war für viele der perfekte Deal: Freitagabend keine Zeit gehabt? Kein Problem, einfach am Wochenende nachholen. Doch schon nach der ersten Liveshow der 19. Staffel fiel vielen auf, dass sich etwas verändert hat. Ohne Abo gibt es nur noch einzelne Tänze als Clips – die vollständige Folge bleibt zahlenden Abonnenten vorbehalten.

Auf Nachfrage hat RTL das Ganze offiziell bestätigt. Gegenüber watson.de erklärte der Sender, dass Lets Dance in diesem Jahr vollständig im Premiumbereich von RTL+ verfügbar ist. Gratis-Stream war einmal.

Warum macht RTL den Stream kostenpflichtig?

RTL macht kein Geheimnis daraus, warum dieser Schritt kommt. Der Sender spricht von einer „strategischen Bedeutung“ der Marke Lets Dance für sein Portfolio und betont die klare Streaming-Ausrichtung. Das Ziel dahinter ist offensichtlich: mehr zahlende Abonnenten gewinnen. RTL+ hat sich ehrgeizige Wachstumsziele gesetzt und will bis Ende 2026 rund acht Millionen zahlende Kunden erreichen.

Als Argument für die Umstellung verweist der Sender auf zusätzliche Inhalte. Abonnenten sollen laut RTL einen inhaltlichen Mehrwert erhalten: alle Folgen, zusätzliche Behind-the-Scenes-Einblicke und umfangreiche Extras, die jederzeit flexibel auf RTL+ bereitstehen.

Fans reagieren mit Frust und Wut

Auf Instagram ist unter den Beiträgen der Tanzshow ordentlich Stimmung. Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten – zahlreiche enttäuschte Zuschauer kommentierten unter den offiziellen Posts.

Besonders hart trifft es alle, die beruflich am Freitagabend eingespannt sind. Viele beklagen, dass ihnen schlicht die Zeit fehle, die Shows live zu sehen – etwa wegen Schichtdienst oder kleiner Kinder. In den Kommentaren kündigen einige sogar an, dieses Jahr komplett auf Let’s Dance zu verzichten. Auf der offiziellen Instagram-Seite schreiben Fans Dinge wie „Dann für mich wohl kein Let‘ Dance dieses Jahr“ oder „Leider nur mit Premium zu sehen – finde ich schade.“

Ein berechtigter Einwand, der immer wieder auftaucht: Zuschauer finden es schade, dass der kostenlose Stream gestrichen wurde – zumal in den Folgen ohnehin immer reichlich Werbung lief.

Was kostet der Let’s Dance Stream jetzt bei RTL+?

Wer die verpassten Folgen der Tanzshow nachschauen will, muss jetzt in die Tasche greifen. Hier die aktuellen RTL+ Preise im Überblick:

  • RTL+ Basic: 5,99 € pro Monat – reicht aus, um verpasste Let’s Dance Folgen auf Abruf zu streamen (ohne Live-TV)
  • RTL+ Premium: 9,99 € pro Monat – mit Live-TV, Live-Sport und Downloads
  • RTL+ Premium werbefrei: 12,99 € pro Monat – alles ohne Werbeunterbrechungen

Schon das günstigste Basic-Abo für 5,99 € monatlich ermöglicht Zugang zu den aktuellen Let’s Dance Episoden in der RTL+ Mediathek. Wer die Sendung dagegen live über den Livestream von RTL+ verfolgen möchte, braucht mindestens das Premium-Paket.

Gibt es legale Alternativen zum kostenlosen Streamen?

Ganz ohne Geld auszugeben wird es schwierig. Aber es gibt ein paar Optionen:

  • Free-TV: Im klassischen Fernsehen läuft die Tanz-Show weiterhin freitags um 20:15 Uhr kostenlos auf RTL. Wer live einschaltet, zahlt nichts.
  • IPTV-Probemonate: Anbieter wie waipu.tv bieten einen kostenlosen Probemonat an, über den du RTL in HD empfangen und die Show aufnehmen kannst – und das Abo ist jederzeit kündbar.
  • Einzelne Clips: Ohne Abo stellt RTL+ zumindest einzelne Tanz-Ausschnitte gratis zur Verfügung – die komplette Episode gibt es so allerdings nicht.

Lets Dance 2026 – so läuft die 19. Staffel

Trotz des Ärgers um den Stream bleibt die Show selbst ein absolutes Highlight. Ab dem 27. Februar wirbeln wieder 14 Promis über das Tanzparkett und versuchen, die Jury zu überzeugen – mit dem Ziel, sich den Titel Dancing Star 2026 zu sichern.

Bewertet werden sie wie gewohnt von der Jury um Motsi Mabuse, Joachim Llambi und Jorge González, moderiert von Daniel Hartwich und Victoria Swarovski. Ein kleines Highlight am Rande: Da Victoria Swarovski als Moderatorin beim Eurovision Song Contest 2026 eingespannt ist, fällt sie für eine Sendung im Mai aus – Laura Wontorra springt dann als Vertretung ein.

Lohnt sich ein RTL+ Abo nur für Lets Dance?

Diese Frage stellen sich gerade ziemlich viele. Ob sich die Investition rechnet, hängt natürlich davon ab, wie viel du auf der Plattform schaust. Im Basic-Tarif für 5,99 € pro Monat bekommst du neben Let’s Dance auch Zugang zu anderen verpassten Formaten wie Bachelor, GZSZ oder dem Dschungelcamp. Wer also regelmäßig RTL-Formate nachholt, bekommt schon einiges für sein Geld.

Trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack. Denn eine der beliebtesten Sendungen Deutschlands hinter eine Bezahlschranke zu verschieben, ist ein deutliches Signal. RTL will den Streaming-Markt erobern und setzt dabei auf seine stärksten Marken – auch wenn das einige treue Fans verprellt. Wie Mannheim24 berichtet, scheint die Änderung für viele Zuschauer sogar ein Grund zu sein, die Sendung komplett zu boykottieren.

Was bleibt unterm Strich?

Den Let’s Dance Stream gratis genießen – das gehört ab 2026 der Vergangenheit an. Wer die Tanzshow liebt und nicht jeden Freitag live einschalten kann, kommt um ein RTL+ Abo nicht mehr herum. Ob sich RTL mit dieser Strategie einen Gefallen tut oder doch einen Teil seiner treuesten Fans verliert, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Eins ist jedenfalls klar: Die Community hat gesprochen – und sie ist alles andere als begeistert.

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